Erkelenz: Eigentümer und Mieter profitieren

Von der energetischen Sanierung der vermieteten Doppelhaushälfte im nordrhein-westfälischen Erkelenz profitieren Eigentümer und Mieter: Der Eigentümer hat den Wert seiner Immobilie gesteigert und für die Mieter hat sich der Wohnkomfort spürbar verbessert. Der deutlich geringere Energiebedarf senkt die Brennstoffkosten und ist zugleich ein Beitrag zum Klimaschutz. Zwar gab es für die Mieterfamilie während der Bauphase einige Beeinträchtigungen, doch waren alle Handwerker darauf bedacht, diese auf ein Minimum zu begrenzen. Nach nicht einmal drei Monaten war die Modernisierung abgeschlossen.

Gebäude

„Der Aufwand und die Investitionen haben sich gelohnt. Alle geplanten Maßnahmen wurden fach- und zeitgerecht umgesetzt. Das veranschlagte Budget wurde dabei nur geringfügig überschritten. Die Mieter können sich über einen weitaus geringeren Heizölverbrauch freuen. Und für mich zählt natürlich die Wertsteigerung der Immobilie“, erklärt Bauherr und Eigentümer Peter Niessen aus Erkelenz.

Heizungsanlage

Wesentlichen Anteil an der Energieeinsparung hat die effiziente Öl-Brennwertheizung in Kombination mit der Solaranlage. Die zentrale Wärmeerzeugung erfolgte vor der Sanierung über einen Öl-Standardkessel aus dem Jahr 1982. Die Warmwasserbereitung besorgte eine erdgasbetriebene Wandtherme. Beides wurde durch ein Öl-Brennwertgerät mit integriertem 360-Liter-Solarspeicher ersetzt. Der Speicher bevorratet die Wärme für Heizung und Warmwasser.

Die neue Solarthermieanlage dient zur Brauchwassererwärmung und zur Heizungsunterstützung. Um eine optimale Südausrichtung zu ermöglichen, wurden die insgesamt 12 m² großen Röhrenkollektoren auf dem Garagendach installiert. So wird die Sonnenwärme genutzt und der Heizölverbrauch weiter reduziert.

Weitere energetische Maßnahmen

Die Komfort-Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung macht die in der verbrauchten Raumluft enthaltene Wärme nutzbar: Die kalte Außenluft wird vorgewärmt, bevor sie als Frischluft in das Gebäude geführt wird. Bei normaler Fensterlüftung würde diese Wärme einfach verloren gehen. Das Lüftungsgerät ist platzsparend auf dem Dachboden untergebracht, Zu- und Abluft werden über Lüftungsschläuche transportiert.

Die alten Fenster stammten aus dem Jahr 1980 und waren in Sachen Dichtigkeit und Wärmedämmfähigkeit für einen weiteren Einsatz nicht geeignet. Das war unter anderem auf den Aufnahmen der Wärmebildkamera im Rahmen der Energieberatung deutlich geworden. Die alten Fenster wurden deshalb gegen Kunststofffenster mit Wärmeschutzverglasung ausgetauscht. Außerdem ersetzt jetzt eine gedämmte Kunststofftür die alte Hauseingangstür.

Die Gebäudeaußenwände waren, wie 1965 üblich, als zweischaliges Mauerwerk ohne Dämmung aus Kalkgipsputz (2 cm), 24 cm starken Hohlblocksteinen, einer Luftschicht von 3 cm und 11,5 cm starkem Klinker errichtet worden. Im Zuge der Sanierung erhielten die Wände ein Wärmedämmverbundsystem aus 16 cm starken Hartschaumplatten und einer 2 cm dicken Schicht Fassadenputz.

Der Dachboden des zweigeschossigen Hauses ist nicht ausgebaut und wird ausschließlich als Abstellraum genutzt. Daher musste das Dach als Außenfläche nicht gedämmt werden. Stattdessen wurde der Fußboden mit einer trittfesten Dämmschicht in einer Gesamtstärke von 22 cm versehen, so dass der obere Abschluss des beheizten Wohnbereichs gedämmt ist. Auch die Kellerdecken erhielten eine Wärmedämmung aus 10 cm starken Polystyrol-Hartschaumplatten.

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  • „Der Aufwand und die Investitionen haben sich gelohnt. Alle geplanten Maßnahmen wurden fach- und zeitgerecht umgesetzt. Das veranschlagte Budget wurde dabei nur geringfügig überschritten. Die Mieter können sich über einen weitaus geringeren Heizölverbrauch freuen. Und für mich zählt natürlich die Wertsteigerung der Immobilie“, erklärt Bauherr und Eigentümer Peter Niessen aus Erkelenz.

     

    „Der Aufwand und die Investitionen haben sich gelohnt. Alle geplanten Maßnahmen wurden fach- und zeitgerecht umgesetzt. Das veranschlagte Budget wurde dabei nur geringfügig überschritten. Die Mieter können sich über einen weitaus geringeren Heizölverbrauch freuen. Und für mich zählt natürlich die Wertsteigerung der Immobilie“, erklärt Bauherr und Eigentümer Peter Niessen aus Erkelenz.

     

  • Wesentlichen Anteil an der Energieeinsparung hat die effiziente Öl-Brennwertheizung in Kombination mit der Solaranlage. Die zentrale Wärmeerzeugung erfolgte vor der Sanierung über einen Öl-Standardkessel aus dem Jahr 1982. Die Warmwasserbereitung besorgte eine erdgasbetriebene Wandtherme. Beides wurde durch ein Öl-Brennwertgerät mit integriertem 360-Liter-Solarspeicher ersetzt. Der Speicher bevorratet die Wärme für Heizung und Warmwasser.

     

    Wesentlichen Anteil an der Energieeinsparung hat die effiziente Öl-Brennwertheizung in Kombination mit der Solaranlage. Die zentrale Wärmeerzeugung erfolgte vor der Sanierung über einen Öl-Standardkessel aus dem Jahr 1982. Die Warmwasserbereitung besorgte eine erdgasbetriebene Wandtherme. Beides wurde durch ein Öl-Brennwertgerät mit integriertem 360-Liter-Solarspeicher ersetzt. Der Speicher bevorratet die Wärme für Heizung und Warmwasser.

     

  • Die neue Solarthermieanlage dient zur Brauchwassererwärmung und zur Heizungsunterstützung. Um eine optimale Südausrichtung zu ermöglichen, wurden die insgesamt 12 m² großen Röhrenkollektoren auf dem Garagendach installiert. So wird die Sonnenwärme genutzt und der Heizölverbrauch weiter reduziert.

     

    Die neue Solarthermieanlage dient zur Brauchwassererwärmung und zur Heizungsunterstützung. Um eine optimale Südausrichtung zu ermöglichen, wurden die insgesamt 12 m² großen Röhrenkollektoren auf dem Garagendach installiert. So wird die Sonnenwärme genutzt und der Heizölverbrauch weiter reduziert.

     

  • Die Komfort-Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung macht die in der verbrauchten Raumluft enthaltene Wärme nutzbar: Die kalte Außenluft wird vorgewärmt, bevor sie als Frischluft in das Gebäude geführt wird. Bei normaler Fensterlüftung würde diese Wärme einfach verloren gehen. Das Lüftungsgerät ist platzsparend auf dem Dachboden untergebracht, Zu- und Abluft werden über Lüftungsschläuche transportiert.

     

    Die Komfort-Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung macht die in der verbrauchten Raumluft enthaltene Wärme nutzbar: Die kalte Außenluft wird vorgewärmt, bevor sie als Frischluft in das Gebäude geführt wird. Bei normaler Fensterlüftung würde diese Wärme einfach verloren gehen. Das Lüftungsgerät ist platzsparend auf dem Dachboden untergebracht, Zu- und Abluft werden über Lüftungsschläuche transportiert.

     

  • Die alten Fenster stammten aus dem Jahr 1980 und waren in Sachen Dichtigkeit und Wärmedämmfähigkeit für einen weiteren Einsatz nicht geeignet. Das war unter anderem auf den Aufnahmen der Wärmebildkamera im Rahmen der Energieberatung deutlich geworden. Die alten Fenster wurden deshalb gegen Kunststofffenster mit Wärmeschutzverglasung ausgetauscht. Außerdem ersetzt jetzt eine gedämmte Kunststofftür die alte Hauseingangstür.

     

    Die alten Fenster stammten aus dem Jahr 1980 und waren in Sachen Dichtigkeit und Wärmedämmfähigkeit für einen weiteren Einsatz nicht geeignet. Das war unter anderem auf den Aufnahmen der Wärmebildkamera im Rahmen der Energieberatung deutlich geworden. Die alten Fenster wurden deshalb gegen Kunststofffenster mit Wärmeschutzverglasung ausgetauscht. Außerdem ersetzt jetzt eine gedämmte Kunststofftür die alte Hauseingangstür.

     

  • Die Gebäudeaußenwände waren, wie 1965 üblich, als zweischaliges Mauerwerk ohne Dämmung aus Kalkgipsputz (2 cm), 24 cm starken Hohlblocksteinen, einer Luftschicht von 3 cm und 11,5 cm starkem Klinker errichtet worden. Im Zuge der Sanierung erhielten die Wände ein Wärmedämmverbundsystem aus 16 cm starken Hartschaumplatten und einer 2 cm dicken Schicht Fassadenputz.

     

    Die Gebäudeaußenwände waren, wie 1965 üblich, als zweischaliges Mauerwerk ohne Dämmung aus Kalkgipsputz (2 cm), 24 cm starken Hohlblocksteinen, einer Luftschicht von 3 cm und 11,5 cm starkem Klinker errichtet worden. Im Zuge der Sanierung erhielten die Wände ein Wärmedämmverbundsystem aus 16 cm starken Hartschaumplatten und einer 2 cm dicken Schicht Fassadenputz.

     

  • Der Dachboden des zweigeschossigen Hauses ist nicht ausgebaut und wird ausschließlich als Abstellraum genutzt. Daher musste das Dach als Außenfläche nicht gedämmt werden. Stattdessen wurde der Fußboden mit einer trittfesten Dämmschicht in einer Gesamtstärke von 22 cm versehen, so dass der obere Abschluss des beheizten Wohnbereichs gedämmt ist. Auch die Kellerdecken erhielten eine Wärmedämmung aus 10 cm starken Polystyrol-Hartschaumplatten.

     

    Der Dachboden des zweigeschossigen Hauses ist nicht ausgebaut und wird ausschließlich als Abstellraum genutzt. Daher musste das Dach als Außenfläche nicht gedämmt werden. Stattdessen wurde der Fußboden mit einer trittfesten Dämmschicht in einer Gesamtstärke von 22 cm versehen, so dass der obere Abschluss des beheizten Wohnbereichs gedämmt ist. Auch die Kellerdecken erhielten eine Wärmedämmung aus 10 cm starken Polystyrol-Hartschaumplatten.

     

Ergebnis vorher nachher
Primärenergiebedarf: 277 kWh/(m²a) 62 kWh/(m²a)
Einsparung Primärenergie: 78 %
Investition: 89.959 Euro
KfW-Effizienhaus 85
Objektdaten
Nutzfläche 192 m²
Baujahr Gebäude 1956
Anzahl der Bewohner 4 Personen
Heizsystem Öl-Brennwertgerät, Solarthermie
Solarkollektor 10 m², 45°, Richtung Süd
Volumen Wärmespeicher 360 Liter
Tanktyp Standortgefertigter Tank
Volumen Tank 5.000 Liter
Reichweite Tankfüllung Ca. 5 Jahre
Heizölbedarf pro Jahr 990 Liter (vorher 4.686 Liter)