Böhmenkirch: Wohnen und arbeiten unter einem Dach

Anfangs war die junge Familie skeptisch, ob sich das baufällige Bauernhaus in ein zeitgemäßes Zuhause sowie moderne Atelier- und Arbeitsräume verwandeln lässt. Erst nach vielen Gesprächen mit Architekten und Energieberatern trauten sie sich, ihren Traum zu verwirklichen: Das vom Großvater geerbte Haus wurde komplett entkernt und grunderneuert. Durch umfassende energetische Sanierungsmaßnahmen erreicht das mehr als 100 Jahre alte Gebäude heute in Sachen Energiebedarf Neubauniveau. Die neu gestalteten Räume sind hell und großzügig. Dank des originellen Grundrisses gibt es genug Platz für Familien – und Arbeitsleben.

Gebäude

„Wir standen vor der Entscheidung, ob wir das Haus sanieren oder abreißen. Heute sind wir froh, dass wir uns für die Sanierung entschieden haben. Außer über das tolle Wohnambiente freuen wir uns besonders über das angenehme Raumklima, das wir vor allem der Lüftungsanlage verdanken. Ein weiteres Plus ist die komfortable Heiztechnik“, schwärmt Familie Fuchs aus Böhmenkirch.

Heizungsanlage

Wie bei Häusern aus diesem Baujahr oft üblich, wurde das Haus mit Einzelöfen und einem zentralen Kachelofen im Erdgeschoss beheizt. Die Warmwasserbereitung erfolgte dezentral mit einem Elektrodurchlauferhitzer und einem Ölofen im Bad. Jetzt sorgt ein effizienter Öl-Brennwertkessel in Kombination mit einem Scheitholzkessel und einer solarthermischen Anlage für Heizung und Warmwasser.

Die neuen Solarkollektoren haben eine Gesamtfläche von 15,3 m² und sind mit einem Neigungswinkel von 40° in Südausrichtung montiert. Die gewonnene

Sonnenwärme wird zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung eingesetzt.

Der Pufferspeicher hat ein Gesamtvolumen von 1.000 Litern. Das reicht, um die Wärme der Hybridheizung, bestehend aus Solaranlage, Scheitholzkessel und Öl-Brennwertgerät, zu speichern und bedarfsgerecht zu verteilen. Um einen komfortablen Luftaustausch sicherzustellen, aber auch um Energie zu sparen, gibt es eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung.

Weitere energetische Maßnahmen

Das Erdgeschoss wurde vor mehr als 100 Jahren aus einem massiven Bruchsteinmauerwerk errichtet. Die Wände im Dachgeschoss bestehen aus Fachwerk mit Ausmauerung. Um den Wärmebedarf zu reduzieren, wurden die Außenwände mit einem 20 cm dicken Wärmedämmverbundsystem aus Mineralfaserplatten versehen. Das Dach war bisher ungedämmt und innenseitig verputzt, der Dachstuhl war von innen sichtbar. Eine Zwischensparrendämmung aus Mineralwolle (14 cm stark) und eine Aufsparrendämmung aus Holzweichfaserplatten (10 cm stark) sorgen nun dafür, dass auch über das Dach keine Wärme verloren geht.

Im Erdgeschoss gab es Holzverbundfenster mit Zweischeibenverglasung, im Dachgeschoss waren es sogar nur einfach verglaste Holzfenster. Im Rahmen der energetischen Komplettsanierung wurden überall neue Fensterelemente mit einer Drei-Scheiben-Wärmeschutzverglasung eingesetzt. Zudem wurden vor allem die Fensteröffnungen, die sich auf der südlichen und der östlichen Hausseite befinden, vergrößert. Damit wurde ein wichtiger Bestandteil des anspruchsvollen architektonischen Gesamtkonzepts umgesetzt, denn die Räume sind nun lichtdurchflutet.

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    „Wir standen vor der Entscheidung, ob wir das Haus sanieren oder abreißen. Heute sind wir froh, dass wir uns für die Sanierung entschieden haben. Außer über das tolle Wohnambiente freuen wir uns besonders über das angenehme Raumklima, das wir vor allem der Lüftungsanlage verdanken. Ein weiteres Plus ist die komfortable Heiztechnik“, schwärmt Familie Fuchs aus Böhmenkirch.

     

  • Wie bei Häusern aus diesem Baujahr oft üblich, wurde das Haus mit Einzelöfen und einem zentralen Kachelofen im Erdgeschoss beheizt. Die Warmwasserbereitung erfolgte dezentral mit einem Elektrodurchlauferhitzer und einem Ölofen im Bad. Jetzt sorgt ein effizienter Öl-Brennwertkessel in Kombination mit einem Scheitholzkessel und einer solarthermischen Anlage für Heizung und Warmwasser.

     

    Wie bei Häusern aus diesem Baujahr oft üblich, wurde das Haus mit Einzelöfen und einem zentralen Kachelofen im Erdgeschoss beheizt. Die Warmwasserbereitung erfolgte dezentral mit einem Elektrodurchlauferhitzer und einem Ölofen im Bad. Jetzt sorgt ein effizienter Öl-Brennwertkessel in Kombination mit einem Scheitholzkessel und einer solarthermischen Anlage für Heizung und Warmwasser.

     

  • Die neuen Solarkollektoren haben eine Gesamtfläche von 15,3 m² und sind mit einem Neigungswinkel von 40° in Südausrichtung montiert. Die gewonnene

    Sonnenwärme wird zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung eingesetzt.

     

    Die neuen Solarkollektoren haben eine Gesamtfläche von 15,3 m² und sind mit einem Neigungswinkel von 40° in Südausrichtung montiert. Die gewonnene

    Sonnenwärme wird zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung eingesetzt.

     

  • Der Pufferspeicher hat ein Gesamtvolumen von 1.000 Litern. Das reicht, um die Wärme der Hybridheizung, bestehend aus Solaranlage, Scheitholzkessel und Öl-Brennwertgerät, zu speichern und bedarfsgerecht zu verteilen. Um einen komfortablen Luftaustausch sicherzustellen, aber auch um Energie zu sparen, gibt es eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung.

     

    Der Pufferspeicher hat ein Gesamtvolumen von 1.000 Litern. Das reicht, um die Wärme der Hybridheizung, bestehend aus Solaranlage, Scheitholzkessel und Öl-Brennwertgerät, zu speichern und bedarfsgerecht zu verteilen. Um einen komfortablen Luftaustausch sicherzustellen, aber auch um Energie zu sparen, gibt es eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung.

     

  • Das Erdgeschoss wurde vor mehr als 100 Jahren aus einem massiven Bruchsteinmauerwerk errichtet. Die Wände im Dachgeschoss bestehen aus Fachwerk mit Ausmauerung. Um den Wärmebedarf zu reduzieren, wurden die Außenwände mit einem 20 cm dicken Wärmedämmverbundsystem aus Mineralfaserplatten versehen. Das Dach war bisher ungedämmt und innenseitig verputzt, der Dachstuhl war von innen sichtbar. Eine Zwischensparrendämmung aus Mineralwolle (14 cm stark) und eine Aufsparrendämmung aus Holzweichfaserplatten (10 cm stark) sorgen nun dafür, dass auch über das Dach keine Wärme verloren geht.

     

    Das Erdgeschoss wurde vor mehr als 100 Jahren aus einem massiven Bruchsteinmauerwerk errichtet. Die Wände im Dachgeschoss bestehen aus Fachwerk mit Ausmauerung. Um den Wärmebedarf zu reduzieren, wurden die Außenwände mit einem 20 cm dicken Wärmedämmverbundsystem aus Mineralfaserplatten versehen. Das Dach war bisher ungedämmt und innenseitig verputzt, der Dachstuhl war von innen sichtbar. Eine Zwischensparrendämmung aus Mineralwolle (14 cm stark) und eine Aufsparrendämmung aus Holzweichfaserplatten (10 cm stark) sorgen nun dafür, dass auch über das Dach keine Wärme verloren geht.

     

  • Im Erdgeschoss gab es Holzverbundfenster mit Zweischeibenverglasung, im Dachgeschoss waren es sogar nur einfach verglaste Holzfenster. Im Rahmen der energetischen Komplettsanierung wurden überall neue Fensterelemente mit einer Drei-Scheiben-Wärmeschutzverglasung eingesetzt. Zudem wurden vor allem die Fensteröffnungen, die sich auf der südlichen und der östlichen Hausseite befinden, vergrößert. Damit wurde ein wichtiger Bestandteil des anspruchsvollen architektonischen Gesamtkonzepts umgesetzt, denn die Räume sind nun lichtdurchflutet.

     

    Im Erdgeschoss gab es Holzverbundfenster mit Zweischeibenverglasung, im Dachgeschoss waren es sogar nur einfach verglaste Holzfenster. Im Rahmen der energetischen Komplettsanierung wurden überall neue Fensterelemente mit einer Drei-Scheiben-Wärmeschutzverglasung eingesetzt. Zudem wurden vor allem die Fensteröffnungen, die sich auf der südlichen und der östlichen Hausseite befinden, vergrößert. Damit wurde ein wichtiger Bestandteil des anspruchsvollen architektonischen Gesamtkonzepts umgesetzt, denn die Räume sind nun lichtdurchflutet.

     

Ergebnis vorher nachher
Primärenergiebedarf: nicht bekannt 58 kWh/(m²a)
Einsparung Primärenergie: Keine Angabe, weil das Haus nach dem Umbau mit dem vorherigen Zustand nicht vergleichbar ist.
Investition: 137.342 Euro
KfW-Effizienzhaus 85
Objektdaten
Nutzfläche 253 m² (vorher 198 m²)
Baujahr Gebäude 1908 (Anbau aus 1959)
Anzahl der Bewohner 3 Personen
Heizsystem Öl-Brennwertgerät, Solarthermie, Scheitholzkessel
Solarkollektor 15,3 m², 40°, Richtung Süd
Volumen Wärmespeicher 1.000 Liter
Tanktyp Kunststofftank
Volumen Tank 4.000 Liter
Reichweite Tankfüllung Ca. 4 Jahre
Heizölbedarf pro Jahr 1.057 Liter (vorher kein Vergleichswert)
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