Berlin: Energie sparen mit sozialem Effekt

Hauptgrund für die energetische Sanierung eines Gebäudes ist in der Regel die Wirtschaftlichkeit. Dass aber auch soziales Engagement ausschlaggebend sein kann, zeigt die Modernisierung eines Mehrfamilienhauses im Berliner Stadtteil Zehlendorf. Die Wertsteigerung und die Verbesserung des Wohnkomforts für die langjährigen Mieter war dem Ehepaar Isenbeck nicht genug. Durch die Sanierung sinken die jährlichen Heizölkosten um mehr als 3.000 Euro. Die Ersparnis sowie die Fördersumme aus der Aktion Energie-Gewinner investierten die Hauseigentümer in zusätzlichen Wohnraum. Dieser steht dem Betreuungs- und Pflegepersonal der älteren Mieter zur Verfügung.

Gebäude

„Wir haben schon lange ein sehr gutes, schon fast familiäres Verhältnis zu unseren Mietern. So freuen wir uns natürlich gemeinsam mit ihnen über die erhebliche Reduzierung der Heizkosten und ein angenehmes Raumklima in allen Wohnungen“, schildert das Ehepaar Isenbeck aus Berlin-Zehlendorf.

Heizungsanlage

Vor der Sanierung sorgte ein Niedertemperaturkessel mit einer Nennwärmeleistung von 40 kW für warme Wohnungen. Obwohl erst 13 Jahre alt, ließ die Effizienz des Heizkessels zu wünschen übrig. Der neue Öl-Brennwertkessel setzt bis zu 98 Prozent der zugeführten Energie in Nutzwärme um. Im unbeheizten Keller wurden zudem alle Wärmeverteilungs- und Warmwasserleitungen nachträglich gedämmt. Damit wurde eine Anforderung der EnEV an Bestandsbauten erfüllt. Um die Beeinträchtigungen durch die Bauarbeiten für die Mieter zu minimieren, wurde die Warmwasserversorgung über Gastherme und Durchlauferhitzer beibehalten.

Der vorhandene kellergeschweißte Stahltank mit einem Fassungsvermögen von 5.600 Litern erfüllt alle Anforderungen an Sicherheit und Technik und blieb daher erhalten. Vorteil des großen Lagervolumens: Eine Tankfüllung reicht jetzt für rund zwei Jahre.

Weitere energetische Maßnahmen

Die teilweise einfach verglasten Holzfenster und Balkontüren machten eine wirtschaftliche Beheizung der Wohnungen unmöglich. Zu viel Wärme konnte ungehindert entweichen. Deshalb wurden neue Fenster und Türen aus Holz mit einer Zwei-Scheiben-Wärmeschutzverglasung eingesetzt. Allein dadurch stieg der Wohnkomfort für die Mieter spürbar.

Vor 75 Jahren wurde das Wohnhaus mit einem 36 cm dicken, einschaligen Mauerwerk plus Innen- und Außenputz errichtet. Die Außenwände erhielten im Zuge der Sanierungsmaßnahmen eine Wärmedämmung aus 14 cm starken Polystyrol-Hartschaumplatten und einen mineralischen Scheibenoberputz. Die Kelleraußenwände im Sockelbereich benötigten keine Dämmschicht, da die Kellerdecke als unterer Abschluss der thermischen Gebäudehülle gedämmt wurde.

Neben der energetischen Optimierung haben die Hausbesitzer auch die Wohnfläche erweitert. Im bisher ungenutzten Dachgeschoss entstand eine zusätzliche Wohnung. Im Zuge dieses Ausbaus wurden die Dachflächen mit einer 16 cm dicken Zwischensparrendämmung aus Mineralwolle und einer Innendämmung

aus 8 cm starken Holzfaserdämmplatten ausgekleidet. Die bestehende und noch intakte Dachdeckung konnte so unangetastet bleiben.

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  • „Wir haben schon lange ein sehr gutes, schon fast familiäres Verhältnis zu unseren Mietern. So freuen wir uns natürlich gemeinsam mit ihnen über die erhebliche Reduzierung der Heizkosten und ein angenehmes Raumklima in allen Wohnungen“, schildert das Ehepaar Isenbeck aus Berlin-Zehlendorf.

     

    „Wir haben schon lange ein sehr gutes, schon fast familiäres Verhältnis zu unseren Mietern. So freuen wir uns natürlich gemeinsam mit ihnen über die erhebliche Reduzierung der Heizkosten und ein angenehmes Raumklima in allen Wohnungen“, schildert das Ehepaar Isenbeck aus Berlin-Zehlendorf.

     

  • Vor der Sanierung sorgte ein Niedertemperaturkessel mit einer Nennwärmeleistung von 40 kW für warme Wohnungen. Obwohl erst 13 Jahre alt, ließ die Effizienz des Heizkessels zu wünschen übrig. Der neue Öl-Brennwertkessel setzt bis zu 98 Prozent der zugeführten Energie in Nutzwärme um. Im unbeheizten Keller wurden zudem alle Wärmeverteilungs- und Warmwasserleitungen nachträglich gedämmt. Damit wurde eine Anforderung der EnEV an Bestandsbauten erfüllt. Um die Beeinträchtigungen durch die Bauarbeiten für die Mieter zu minimieren, wurde die Warmwasserversorgung über Gastherme und Durchlauferhitzer beibehalten.

     

    Vor der Sanierung sorgte ein Niedertemperaturkessel mit einer Nennwärmeleistung von 40 kW für warme Wohnungen. Obwohl erst 13 Jahre alt, ließ die Effizienz des Heizkessels zu wünschen übrig. Der neue Öl-Brennwertkessel setzt bis zu 98 Prozent der zugeführten Energie in Nutzwärme um. Im unbeheizten Keller wurden zudem alle Wärmeverteilungs- und Warmwasserleitungen nachträglich gedämmt. Damit wurde eine Anforderung der EnEV an Bestandsbauten erfüllt. Um die Beeinträchtigungen durch die Bauarbeiten für die Mieter zu minimieren, wurde die Warmwasserversorgung über Gastherme und Durchlauferhitzer beibehalten.

     

  • Der vorhandene kellergeschweißte Stahltank mit einem Fassungsvermögen von 5.600 Litern erfüllt alle Anforderungen an Sicherheit und Technik und blieb daher erhalten. Vorteil des großen Lagervolumens: Eine Tankfüllung reicht jetzt für rund zwei Jahre.

     

    Der vorhandene kellergeschweißte Stahltank mit einem Fassungsvermögen von 5.600 Litern erfüllt alle Anforderungen an Sicherheit und Technik und blieb daher erhalten. Vorteil des großen Lagervolumens: Eine Tankfüllung reicht jetzt für rund zwei Jahre.

     

  • Die teilweise einfach verglasten Holzfenster und Balkontüren machten eine wirtschaftliche Beheizung der Wohnungen unmöglich. Zu viel Wärme konnte ungehindert entweichen. Deshalb wurden neue Fenster und Türen aus Holz mit einer Zwei-Scheiben-Wärmeschutzverglasung eingesetzt. Allein dadurch stieg der Wohnkomfort für die Mieter spürbar.

     

    Die teilweise einfach verglasten Holzfenster und Balkontüren machten eine wirtschaftliche Beheizung der Wohnungen unmöglich. Zu viel Wärme konnte ungehindert entweichen. Deshalb wurden neue Fenster und Türen aus Holz mit einer Zwei-Scheiben-Wärmeschutzverglasung eingesetzt. Allein dadurch stieg der Wohnkomfort für die Mieter spürbar.

     

  • Vor 75 Jahren wurde das Wohnhaus mit einem 36 cm dicken, einschaligen Mauerwerk plus Innen- und Außenputz errichtet. Die Außenwände erhielten im Zuge der Sanierungsmaßnahmen eine Wärmedämmung aus 14 cm starken Polystyrol-Hartschaumplatten und einen mineralischen Scheibenoberputz. Die Kelleraußenwände im Sockelbereich benötigten keine Dämmschicht, da die Kellerdecke als unterer Abschluss der thermischen Gebäudehülle gedämmt wurde.

     

    Vor 75 Jahren wurde das Wohnhaus mit einem 36 cm dicken, einschaligen Mauerwerk plus Innen- und Außenputz errichtet. Die Außenwände erhielten im Zuge der Sanierungsmaßnahmen eine Wärmedämmung aus 14 cm starken Polystyrol-Hartschaumplatten und einen mineralischen Scheibenoberputz. Die Kelleraußenwände im Sockelbereich benötigten keine Dämmschicht, da die Kellerdecke als unterer Abschluss der thermischen Gebäudehülle gedämmt wurde.

     

  • Neben der energetischen Optimierung haben die Hausbesitzer auch die Wohnfläche erweitert. Im bisher ungenutzten Dachgeschoss entstand eine zusätzliche Wohnung. Im Zuge dieses Ausbaus wurden die Dachflächen mit einer 16 cm dicken Zwischensparrendämmung aus Mineralwolle und einer Innendämmung

    aus 8 cm starken Holzfaserdämmplatten ausgekleidet. Die bestehende und noch intakte Dachdeckung konnte so unangetastet bleiben.

     

    Neben der energetischen Optimierung haben die Hausbesitzer auch die Wohnfläche erweitert. Im bisher ungenutzten Dachgeschoss entstand eine zusätzliche Wohnung. Im Zuge dieses Ausbaus wurden die Dachflächen mit einer 16 cm dicken Zwischensparrendämmung aus Mineralwolle und einer Innendämmung

    aus 8 cm starken Holzfaserdämmplatten ausgekleidet. Die bestehende und noch intakte Dachdeckung konnte so unangetastet bleiben.

     

Ergebnis vorher nachher
Primärenergiebedarf: 347 kWh/(m²a) 151 kWh/(m²a)
Einsparung Primärenergie: 56 %
Investition: 72.377 Euro
Objektdaten
Nutzfläche 298 m²
Baujahr Gebäude 1936
Anzahl der Bewohner 4 Personen
Heizsystem Öl-Brennwertgerät
Tanktyp Kellergeschweißter Stahltank
Volumen Tank 5.600 Liter
Reichweite Tankfüllung Ca. 2 Jahre
Heizölbedarf pro Jahr 2.962 Liter (vorher 8.135 Liter)