Batzenhofen: Energetische Sanierung Schritt für Schritt

Das Siedlungshaus aus der Nachkriegszeit mit einer kleinen Ladeneinheit im Erdgeschoss war in einem schlechten Zustand. Deshalb entwickelte die junge Familie mit ihrem Energieberater ein Sanierungskonzept, das eine schrittweise Optimierung der energetischen Schwachstellen vorsieht. Nach Umsetzung des ersten Maßnahmenpakets ist der jährliche Heizölbedarf bereits um etwa die Hälfte gesunken. Gleichzeitig wurde das Haus innen entkernt und komplett renoviert. Das Wohnambiente stimmt also schon mal, der Rest wird folgen.

Gebäude

„Mit den uns gegenwärtig zur Verfügung stehenden Mitteln haben wir bereits ein tolles Ergebnis erzielt: Unser Haus benötigt nur noch halb so viel Energie wie vorher. Weitere Maßnahmen sind geplant und wir werden sie mittelfristig realisieren können“, betont Familie Zoch aus Batzenhofen.

Das 142 m² große Haus wurde bisher mit drei Öl-Einzelöfen beheizt. Zusätzlich kamen Heizlüfter zum Einsatz. Das war nicht nur unkomfortabel, sondern auch unwirtschaftlich.

Heizungsanlage

Der erste und wichtigste Sanierungsschritt war daher der Einbau eines zentralen Ölheizgeräts. Die Wahl fiel auf einen Öl-Niedertemperaturkessel mit stufenloser Leistungsanpassung, der mit einer Solarthermieanlage kombiniert wurde. Der neue Heizkessel versorgt nun alle Räume gleichmäßig mit Wärme.

Die neue Solaranlage dient derzeit ausschließlich der Warmwassererzeugung. Dafür wurden 4,5 m² Kollektorfläche auf dem Dach montiert. Die Fläche kann in später erweitert werden, damit die Sonnenwärme dann auch die Heizung bei der Wärmeerzeugung unterstützen kann.

Die Warmwasserbereitung erledigt ein 300 Liter fassender Solarboiler. Er speichert die von den Solarkollektoren gewonnene sowie die vom Ölkessel erzeugte Wärme.

In dem mehr als 60 Jahre alten Haus wurde das Heizöl bisher in zwei Aluminiumtanks mit je 2.000 Liter Fassungsvermögen gelagert. Mit der neuen Ölheizung wurde auch eine neue Tankanlage installiert. Der Brennstoffvorrat lagert

nun in zwei Kunststoffbatterietanks mit insgesamt 1.500 Litern Volumen. Die doppelwandigen Tanks stehen im selben Raum wie der Heizkessel, das ist bis zu einem Tankvolumen von 5.000 Litern zulässig.

Im Wohnraum wurde ein Kaminofen eingebaut, er ist allerdings nicht in das Heizsystem eingebunden. Mit einer Leistung von 6 kW trägt er aber allein durch die Strahlungswärme wesentlich zur Beheizung des Aufstellraumes bei. Als Brennstoff können sowohl Holz als auch Braunkohle eingesetzt werden.

Weitere energetische Maßnahmen

Die vorhandenen Fenster und Türen waren lediglich mit einer Einfachverglasung ausgestattet. Sie wurden durch neue Elemente mit einer Drei-Scheiben-Wärmeschutzverglasung ersetzt. Neben dem verbesserten Schutz vor Wärmeverlusten werten die neuen Fenster auch die Gebäudefront mit dem ehemaligen Ladenlokal optisch auf.

Das Dach und die oberste Geschossdecke erhielten eine Dämmung aus 12 cm dicken Steinwolleplatten. Das Dach war bereits vor einigen Jahren neu gedeckt und dabei für eine Vollsparrendämmung vorbereitet worden. Die kostenintensive Dämmung der Außenwände ist bereits geplant und wird durchgeführt, sobald die finanziellen Mittel vorhanden sind. Auch die Kellerdecke blieb zunächst ungedämmt.

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  • „Mit den uns gegenwärtig zur Verfügung stehenden Mitteln haben wir bereits ein tolles Ergebnis erzielt: Unser Haus benötigt nur noch halb so viel Energie wie vorher. Weitere Maßnahmen sind geplant und wir werden sie mittelfristig realisieren können“, betont Familie Zoch aus Batzenhofen.

     

    „Mit den uns gegenwärtig zur Verfügung stehenden Mitteln haben wir bereits ein tolles Ergebnis erzielt: Unser Haus benötigt nur noch halb so viel Energie wie vorher. Weitere Maßnahmen sind geplant und wir werden sie mittelfristig realisieren können“, betont Familie Zoch aus Batzenhofen.

     

  • Das 142 m² große Haus wurde bisher mit drei Öl-Einzelöfen beheizt. Zusätzlich kamen Heizlüfter zum Einsatz. Das war nicht nur unkomfortabel, sondern auch unwirtschaftlich.

     

    Das 142 m² große Haus wurde bisher mit drei Öl-Einzelöfen beheizt. Zusätzlich kamen Heizlüfter zum Einsatz. Das war nicht nur unkomfortabel, sondern auch unwirtschaftlich.

     

  • Der erste und wichtigste Sanierungsschritt war daher der Einbau eines zentralen Ölheizgeräts. Die Wahl fiel auf einen Öl-Niedertemperaturkessel mit stufenloser Leistungsanpassung, der mit einer Solarthermieanlage kombiniert wurde. Der neue Heizkessel versorgt nun alle Räume gleichmäßig mit Wärme.

     

    Der erste und wichtigste Sanierungsschritt war daher der Einbau eines zentralen Ölheizgeräts. Die Wahl fiel auf einen Öl-Niedertemperaturkessel mit stufenloser Leistungsanpassung, der mit einer Solarthermieanlage kombiniert wurde. Der neue Heizkessel versorgt nun alle Räume gleichmäßig mit Wärme.

     

  • Die neue Solaranlage dient derzeit ausschließlich der Warmwassererzeugung. Dafür wurden 4,5 m² Kollektorfläche auf dem Dach montiert. Die Fläche kann in später erweitert werden, damit die Sonnenwärme dann auch die Heizung bei der Wärmeerzeugung unterstützen kann.

     

    Die neue Solaranlage dient derzeit ausschließlich der Warmwassererzeugung. Dafür wurden 4,5 m² Kollektorfläche auf dem Dach montiert. Die Fläche kann in später erweitert werden, damit die Sonnenwärme dann auch die Heizung bei der Wärmeerzeugung unterstützen kann.

     

  • Die Warmwasserbereitung erledigt ein 300 Liter fassender Solarboiler. Er speichert die von den Solarkollektoren gewonnene sowie die vom Ölkessel erzeugte Wärme.

     

    Die Warmwasserbereitung erledigt ein 300 Liter fassender Solarboiler. Er speichert die von den Solarkollektoren gewonnene sowie die vom Ölkessel erzeugte Wärme.

     

  • In dem mehr als 60 Jahre alten Haus wurde das Heizöl bisher in zwei Aluminiumtanks mit je 2.000 Liter Fassungsvermögen gelagert. Mit der neuen Ölheizung wurde auch eine neue Tankanlage installiert. Der Brennstoffvorrat lagert

    nun in zwei Kunststoffbatterietanks mit insgesamt 1.500 Litern Volumen. Die doppelwandigen Tanks stehen im selben Raum wie der Heizkessel, das ist bis zu einem Tankvolumen von 5.000 Litern zulässig.

     

    In dem mehr als 60 Jahre alten Haus wurde das Heizöl bisher in zwei Aluminiumtanks mit je 2.000 Liter Fassungsvermögen gelagert. Mit der neuen Ölheizung wurde auch eine neue Tankanlage installiert. Der Brennstoffvorrat lagert

    nun in zwei Kunststoffbatterietanks mit insgesamt 1.500 Litern Volumen. Die doppelwandigen Tanks stehen im selben Raum wie der Heizkessel, das ist bis zu einem Tankvolumen von 5.000 Litern zulässig.

     

  • Im Wohnraum wurde ein Kaminofen eingebaut, er ist allerdings nicht in das Heizsystem eingebunden. Mit einer Leistung von 6 kW trägt er aber allein durch die Strahlungswärme wesentlich zur Beheizung des Aufstellraumes bei. Als Brennstoff können sowohl Holz als auch Braunkohle eingesetzt werden.

     

    Im Wohnraum wurde ein Kaminofen eingebaut, er ist allerdings nicht in das Heizsystem eingebunden. Mit einer Leistung von 6 kW trägt er aber allein durch die Strahlungswärme wesentlich zur Beheizung des Aufstellraumes bei. Als Brennstoff können sowohl Holz als auch Braunkohle eingesetzt werden.

     

  • Die vorhandenen Fenster und Türen waren lediglich mit einer Einfachverglasung ausgestattet. Sie wurden durch neue Elemente mit einer Drei-Scheiben-Wärmeschutzverglasung ersetzt. Neben dem verbesserten Schutz vor Wärmeverlusten werten die neuen Fenster auch die Gebäudefront mit dem ehemaligen Ladenlokal optisch auf.

     

    Die vorhandenen Fenster und Türen waren lediglich mit einer Einfachverglasung ausgestattet. Sie wurden durch neue Elemente mit einer Drei-Scheiben-Wärmeschutzverglasung ersetzt. Neben dem verbesserten Schutz vor Wärmeverlusten werten die neuen Fenster auch die Gebäudefront mit dem ehemaligen Ladenlokal optisch auf.

     

  • Das Dach und die oberste Geschossdecke erhielten eine Dämmung aus 12 cm dicken Steinwolleplatten. Das Dach war bereits vor einigen Jahren neu gedeckt und dabei für eine Vollsparrendämmung vorbereitet worden. Die kostenintensive Dämmung der Außenwände ist bereits geplant und wird durchgeführt, sobald die finanziellen Mittel vorhanden sind. Auch die Kellerdecke blieb zunächst ungedämmt.

     

    Das Dach und die oberste Geschossdecke erhielten eine Dämmung aus 12 cm dicken Steinwolleplatten. Das Dach war bereits vor einigen Jahren neu gedeckt und dabei für eine Vollsparrendämmung vorbereitet worden. Die kostenintensive Dämmung der Außenwände ist bereits geplant und wird durchgeführt, sobald die finanziellen Mittel vorhanden sind. Auch die Kellerdecke blieb zunächst ungedämmt.

     

Ergebnis vorher nachher
Primärenergiebedarf: 496 kWh/(m²a) 238 kWh/(m²a)
Einsparung Primärenergie: 52 %
Investition: 46.152 Euro
Objektdaten
Nutzfläche 170 m²
Baujahr Gebäude 1948
Anzahl der Bewohner 3 Personen
Heizsystem Öl-Niedertemperaturgerät, Solarthermie
Solarkollektor 4,5 m², 45°, Richtung Süd
Volumen Wärmespeicher 300 Liter
Tanktyp Kunststoffbatterietanks
Volumen Tank 2 x 750 Liter
Reichweite Tankfüllung Ca. 0,5 Jahre
Heizölbedarf pro Jahr 3.427 Liter (vorher 7.581 Liter)