Bastorf: Generationenhaus mit Seeblick

Drei Generationen unter einem Dach und ein traumhafter Blick über die mecklenburgische Ostsee: Das Haus der Familie Jäniche verfügt über viel Platz sowie eine ausgezeichnete Lage. Was dagegen fehlte, war die Wirtschaftlichkeit. Daher beschlossen die Brüder Mathias und Thomas Jäniche, das 1902 errichtete Gebäude unter energetischen Gesichtspunkten zu sanieren. Nach der Heizungserneuerung, den Dämmmaßnahmen und dem Austausch aller Fenster und Türen verringerte sich der Energieaufwand um rund drei Viertel.

Und auch der flüssige Brennstoff ist innovativ: Dem klassischen Heizöl wird ein neuer, treibhausgasreduzierter flüssiger Brennstoff, sogenanntes E-Fuel beigemischt.

Gebäude

„Die energetische Sanierung sichert zukünftig drei Generationen den wirtschaftlichen Betrieb des Hauses. Wir freuen uns nicht nur Energie zu sparen, sondern auch – mit Blick auf die Zukunft unserer Kinder – die Umwelt zu entlasten“, betonen Mathias und Thomas Jäniche aus Bastorf.

Heizungsanlage

Mit einer Nennwärmeleistung von 42 kW wäre der alte Heizkessel nach der Gebäudesanierung nicht nur überdimensioniert gewesen: Die veraltete Technik ohne witterungsabhängige Steuerung hätte einen wirtschaftlichen Betrieb unmöglich gemacht.

Die neue Heizungsanlage (Nennwärmeleistung 18 bis 27 kW) mit modernster Öl-Brennwerttechnik erreicht Nutzungsgrade von bis zu 98 Prozent und übernimmt zukünftig zusammen mit der solarthermischen Anlage die Raumbeheizung und die Warmwassererzeugung.

Die Röhrenkollektoren der solarthermischen Anlage wurden auf dem flach geneigten Dach installiert. Durch Drehung der integrierten Absorber (45°, nach Süden) konnte die 11,5 m² große Anlage optimal ausgerichtet werden. Sie leistet zukünftig einen sehr großen Beitrag zur Warmwassererzeugung und Heizungsunterstützung der beiden Haushalte.

Zwei parallel geschaltete Pufferspeicher mit einem Gesamtvolumen von 1.200 Litern bevorraten die Wärme für Heizung und Warmwasser. Die Trinkwassererzeugung wird über einen Wärmetauscher im hygienischen Durchflussverfahren gewährleistet.

Das Fassungsvermögen der vier alten 2.000-Liter-Tanks reichte für rund 15 Monate. Obwohl über die neue 4 x 1.000-Liter Batterie-Tankanlage nur die Hälfte an Heizöl eingelagert werden kann, ist die Reichweite nach der energetischen Sanierung des Gebäudes auf knapp 18 Monate gestiegen.

Weitere energetische Maßnahmen

Die Außenwände und das Dach des 1902 errichteten Hauses waren bisher nicht oder nur unzureichend gedämmt.

Die Bauherren entschieden, die Fassaden mit einem 14 cm dicken Wärmedämm-Verbundsystem (WLG 032) und die Dachflächen (Steil- und Flachdächer) mit einer Einblasdämmung (20 cm) zu dämmen.

Die Kellerdecken erhielten eine 6 cm dicke, mineralische Plattendämmung.

Zwar waren die alten Kunststofffenster und -türen bereits mit einer Doppelverglasung ausgestattet. Um jedoch die angestrebten Energieeinsparungen realisieren zu können, war der Austausch erforderlich. Neue Kunststoffelemente mit Drei-Scheiben-Wärmeschutz-Verglasungen (Uw=0,8) garantieren nun maximalen Wärmeschutz.

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  • „Die energetische Sanierung sichert zukünftig drei Generationen den wirtschaftlichen Betrieb des Hauses. Wir freuen uns nicht nur Energie zu sparen, sondern auch – mit Blick auf die Zukunft unserer Kinder – die Umwelt zu entlasten“, betonen Mathias und Thomas Jäniche aus Bastorf.

     

    „Die energetische Sanierung sichert zukünftig drei Generationen den wirtschaftlichen Betrieb des Hauses. Wir freuen uns nicht nur Energie zu sparen, sondern auch – mit Blick auf die Zukunft unserer Kinder – die Umwelt zu entlasten“, betonen Mathias und Thomas Jäniche aus Bastorf.

     

  • Mit einer Nennwärmeleistung von 42 kW wäre der alte Heizkessel nach der Gebäudesanierung nicht nur überdimensioniert gewesen: Die veraltete Technik ohne witterungsabhängige Steuerung hätte einen wirtschaftlichen Betrieb unmöglich gemacht.

     

    Mit einer Nennwärmeleistung von 42 kW wäre der alte Heizkessel nach der Gebäudesanierung nicht nur überdimensioniert gewesen: Die veraltete Technik ohne witterungsabhängige Steuerung hätte einen wirtschaftlichen Betrieb unmöglich gemacht.

     

  • Die neue Heizungsanlage (Nennwärmeleistung 18 bis 27 kW) mit modernster Öl-Brennwerttechnik erreicht Nutzungsgrade von bis zu 98 Prozent und übernimmt zukünftig zusammen mit der solarthermischen Anlage die Raumbeheizung und die Warmwassererzeugung.

     

    Die neue Heizungsanlage (Nennwärmeleistung 18 bis 27 kW) mit modernster Öl-Brennwerttechnik erreicht Nutzungsgrade von bis zu 98 Prozent und übernimmt zukünftig zusammen mit der solarthermischen Anlage die Raumbeheizung und die Warmwassererzeugung.

     

  • Die Röhrenkollektoren der solarthermischen Anlage wurden auf dem flach geneigten Dach installiert. Durch Drehung der integrierten Absorber (45°, nach Süden) konnte die 11,5 m² große Anlage optimal ausgerichtet werden. Sie leistet zukünftig einen sehr großen Beitrag zur Warmwassererzeugung und Heizungsunterstützung der beiden Haushalte.

     

    Die Röhrenkollektoren der solarthermischen Anlage wurden auf dem flach geneigten Dach installiert. Durch Drehung der integrierten Absorber (45°, nach Süden) konnte die 11,5 m² große Anlage optimal ausgerichtet werden. Sie leistet zukünftig einen sehr großen Beitrag zur Warmwassererzeugung und Heizungsunterstützung der beiden Haushalte.

     

  • Zwei parallel geschaltete Pufferspeicher mit einem Gesamtvolumen von 1.200 Litern bevorraten die Wärme für Heizung und Warmwasser. Die Trinkwassererzeugung wird über einen Wärmetauscher im hygienischen Durchflussverfahren gewährleistet.

     

    Zwei parallel geschaltete Pufferspeicher mit einem Gesamtvolumen von 1.200 Litern bevorraten die Wärme für Heizung und Warmwasser. Die Trinkwassererzeugung wird über einen Wärmetauscher im hygienischen Durchflussverfahren gewährleistet.

     

  • Das Fassungsvermögen der vier alten 2.000-Liter-Tanks reichte für rund 15 Monate. Obwohl über die neue 4 x 1.000-Liter Batterie-Tankanlage nur die Hälfte an Heizöl eingelagert werden kann, ist die Reichweite nach der energetischen Sanierung des Gebäudes auf knapp 18 Monate gestiegen.

     

    Das Fassungsvermögen der vier alten 2.000-Liter-Tanks reichte für rund 15 Monate. Obwohl über die neue 4 x 1.000-Liter Batterie-Tankanlage nur die Hälfte an Heizöl eingelagert werden kann, ist die Reichweite nach der energetischen Sanierung des Gebäudes auf knapp 18 Monate gestiegen.

     

  • Die Außenwände und das Dach des 1902 errichteten Hauses waren bisher nicht oder nur unzureichend gedämmt.

     

    Die Außenwände und das Dach des 1902 errichteten Hauses waren bisher nicht oder nur unzureichend gedämmt.

     

  • Die Bauherren entschieden, die Fassaden mit einem 14 cm dicken Wärmedämm-Verbundsystem (WLG 032) und die Dachflächen (Steil- und Flachdächer) mit einer Einblasdämmung (20 cm) zu dämmen.

     

    Die Bauherren entschieden, die Fassaden mit einem 14 cm dicken Wärmedämm-Verbundsystem (WLG 032) und die Dachflächen (Steil- und Flachdächer) mit einer Einblasdämmung (20 cm) zu dämmen.

     

  • Die Kellerdecken erhielten eine 6 cm dicke, mineralische Plattendämmung.

     

    Die Kellerdecken erhielten eine 6 cm dicke, mineralische Plattendämmung.

     

  • Zwar waren die alten Kunststofffenster und -türen bereits mit einer Doppelverglasung ausgestattet. Um jedoch die angestrebten Energieeinsparungen realisieren zu können, war der Austausch erforderlich. Neue Kunststoffelemente mit Drei-Scheiben-Wärmeschutz-Verglasungen (Uw=0,8) garantieren nun maximalen Wärmeschutz.

     

    Zwar waren die alten Kunststofffenster und -türen bereits mit einer Doppelverglasung ausgestattet. Um jedoch die angestrebten Energieeinsparungen realisieren zu können, war der Austausch erforderlich. Neue Kunststoffelemente mit Drei-Scheiben-Wärmeschutz-Verglasungen (Uw=0,8) garantieren nun maximalen Wärmeschutz.

     

Ergebnis vorher nachher
Primärenergiebedarf: 244 kWh/(m²a) 67 kWh/(m²a)
Einsparung Primärenergie: 72 %
Investition: 151.848 Euro
Objektdaten
Nutzfläche 487 m²
Baujahr Gebäude 1902
Anzahl der Bewohner 8 Personen
Heizsystem Öl-Brennwertgerät, Solarthermie
Solarkollektor 11,5 m², 45°, Richtung Süd
Volumen Wärmespeicher 2 x 600 Liter
Tanktyp Kunststoffbatterietanks
Volumen Tank 4 x 1.000 Liter
Reichweite Tankfüllung Ca. 1,5 Jahre
Heizölbedarf pro Jahr 2.812 Liter (vorher 10.426 Liter)

Power-to-Heat

Nach der Heizungsmodernisierung und Dämmung gingen die Brüder, die beide in der Windenergie-Branche tätig sind, noch einen Schritt weiter. Mit Power-to-Heat nutzen sie heute auch Windstrom, der bislang abgeregelt wurde, zum Betrieb ihrer Heizung. Und sparen dadurch noch mehr Energie.

Einsatz neuer Brennstoffe

Mit ihrer jüngsten Heizöllieferung haben die Brüder Jäniche für ihr Haus eine Primärenergieeinsparung von 80 Prozent realisiert. Durch Dämmung, Photovoltaik, Solarthermie und effiziente Ölheiztechnik wurde der Primärenergiebedarf bereits um 73 Prozent reduziert. Die noch fehlenden sieben Prozent werden nun durch ein Heizöl mit 33 Prozent regenerativem Anteil erbracht. Dafür wurde ein hydriertes Altspeisefett dem schwefelarmen Heizöl zugemischt.

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