Bad Salzdetfurth: Schlüssiges Sanierungskonzept

Familie Meier hatte zunächst eher bescheidene Pläne. Lediglich die Renovierung des Schlafzimmers und der Austausch des Fensters waren vorgesehen. Doch dann entschieden sich die Eigentümer eines Einfamilienhauses im niedersächsischen Bad Salzdetfurth für eine umfassende energetische Sanierung. Denn die Argumente des Energieberaters für eine große Lösung mit Heizungserweiterung, Dämmmaßnahmen und Fensteraustausch waren überzeugend und führten zu einer Reduzierung des Energieverbrauchs um 50 Prozent.

Gebäude

„Das Sanierungskonzept unseres Energieberaters war in allen Punkten schlüssig. Zwar ist aus der Renovierung eine Sanierung geworden, doch die zukünftigen Einsparungen und die Steigerung des Wohnkomforts sind großartig“, resümiert Familie Meier aus Bad Salzdetfurth.

Heizungsanlage

Der im Jahr 2001 installierte Niedertemperaturkessel war in einem einwandfreien Zustand, so dass dieser mit Hilfe eines nachgeschalteten Wärmetauschers auf Brennwerttechnik umgerüstet werden konnte. Durch den aktiven Wärmetauscher wird das Abgas je nach Rücklauftemperatur des Heizungssystems bis auf Temperaturen unterhalb des Taupunkts heruntergekühlt. An den hochfesten und korrosionsbeständigen Glasrohren kondensieren die Abgase und übertragen die Energie an das Heizungswasser, das wieder in den Heizkessel eingespeist wird.

Ein bivalenter Solarspeicher mit 300 Liter Fassungsvermögen speichert die gewonnene Sonnenenergie und die von der Öl-Niedertemperaturheizung mit nachgeschaltetem Wärmetauscher bereitgestellte Wärme. Die Solaranlage mit einer Kollektorfläche von nur 4,8 m² ist für die Warmwassererzeugung ausreichend groß dimensioniert.

Zur Optimierung der Wärmeverteilung wurden in allen Räumen neue Heizkörper und Thermostatventile installiert. Die vorhandene solarthermische Anlage war bereits in den Heizungskreislauf eingebunden.

Weitere energetische Maßnahmen

Die alten Kunststofffenster waren zwar mit einer Doppelverglasung ausgestattet, dennoch mussten sie zur Erreichung der angestrebten Energieeinsparungen neuen

Kunststoffelementen mit einer Drei-Scheiben-Wärmeschutzverglasung weichen.

Auch die großzügige Hauseingangstür wurde gegen eine gedämmte Türanlage ausgetauscht.

Die Zwischenräume der obersten Geschossdecke des 1973 erbauten Fertighauses wurden mit einer 140 mm Hohlschichtdämmung aus EPS Granulat (WLG 033) im Einblasverfahren gefüllt. Mit einer zusätzlichen, begehbaren Dämmschicht (WLG 035) aus Hartschaumplatten (2x40 mm) wird ein hohes Maß an Wärmeschutz erreicht. Als Kellerdeckendämmung kamen Hartschaumplatten mit einer Dicke von nur 50 mm zum Einsatz. Die Dämmplatten (WLG 022) bieten den Vorteil, dass die Höhe der meist niedrigen Kellerräume nicht übermäßig reduziert wird.

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  • „Das Sanierungskonzept unseres Energieberaters war in allen Punkten schlüssig. Zwar ist aus der Renovierung eine Sanierung geworden, doch die zukünftigen Einsparungen und die Steigerung des Wohnkomforts sind großartig“, resümiert Familie Meier aus Bad Salzdetfurth.

     

    „Das Sanierungskonzept unseres Energieberaters war in allen Punkten schlüssig. Zwar ist aus der Renovierung eine Sanierung geworden, doch die zukünftigen Einsparungen und die Steigerung des Wohnkomforts sind großartig“, resümiert Familie Meier aus Bad Salzdetfurth.

     

  • Der im Jahr 2001 installierte Niedertemperaturkessel war in einem einwandfreien Zustand, so dass dieser mit Hilfe eines nachgeschalteten Wärmetauschers auf Brennwerttechnik umgerüstet werden konnte. Durch den aktiven Wärmetauscher wird das Abgas je nach Rücklauftemperatur des Heizungssystems bis auf Temperaturen unterhalb des Taupunkts heruntergekühlt. An den hochfesten und korrosionsbeständigen Glasrohren kondensieren die Abgase und übertragen die Energie an das Heizungswasser, das wieder in den Heizkessel eingespeist wird.

     

    Der im Jahr 2001 installierte Niedertemperaturkessel war in einem einwandfreien Zustand, so dass dieser mit Hilfe eines nachgeschalteten Wärmetauschers auf Brennwerttechnik umgerüstet werden konnte. Durch den aktiven Wärmetauscher wird das Abgas je nach Rücklauftemperatur des Heizungssystems bis auf Temperaturen unterhalb des Taupunkts heruntergekühlt. An den hochfesten und korrosionsbeständigen Glasrohren kondensieren die Abgase und übertragen die Energie an das Heizungswasser, das wieder in den Heizkessel eingespeist wird.

     

  • Ein bivalenter Solarspeicher mit 300 Liter Fassungsvermögen speichert die gewonnene Sonnenenergie und die von der Öl-Niedertemperaturheizung mit nachgeschaltetem Wärmetauscher bereitgestellte Wärme. Die Solaranlage mit einer Kollektorfläche von nur 4,8 m² ist für die Warmwassererzeugung ausreichend groß dimensioniert.

     

    Ein bivalenter Solarspeicher mit 300 Liter Fassungsvermögen speichert die gewonnene Sonnenenergie und die von der Öl-Niedertemperaturheizung mit nachgeschaltetem Wärmetauscher bereitgestellte Wärme. Die Solaranlage mit einer Kollektorfläche von nur 4,8 m² ist für die Warmwassererzeugung ausreichend groß dimensioniert.

     

  • Zur Optimierung der Wärmeverteilung wurden in allen Räumen neue Heizkörper und Thermostatventile installiert. Die vorhandene solarthermische Anlage war bereits in den Heizungskreislauf eingebunden.

     

    Zur Optimierung der Wärmeverteilung wurden in allen Räumen neue Heizkörper und Thermostatventile installiert. Die vorhandene solarthermische Anlage war bereits in den Heizungskreislauf eingebunden.

     

  • Die alten Kunststofffenster waren zwar mit einer Doppelverglasung ausgestattet, dennoch mussten sie zur Erreichung der angestrebten Energieeinsparungen neuen

    Kunststoffelementen mit einer Drei-Scheiben-Wärmeschutzverglasung weichen.

     

    Die alten Kunststofffenster waren zwar mit einer Doppelverglasung ausgestattet, dennoch mussten sie zur Erreichung der angestrebten Energieeinsparungen neuen

    Kunststoffelementen mit einer Drei-Scheiben-Wärmeschutzverglasung weichen.

     

  • Auch die großzügige Hauseingangstür wurde gegen eine gedämmte Türanlage ausgetauscht.

     

    Auch die großzügige Hauseingangstür wurde gegen eine gedämmte Türanlage ausgetauscht.

     

  • Die Zwischenräume der obersten Geschossdecke des 1973 erbauten Fertighauses wurden mit einer 140 mm Hohlschichtdämmung aus EPS Granulat (WLG 033) im Einblasverfahren gefüllt. Mit einer zusätzlichen, begehbaren Dämmschicht (WLG 035) aus Hartschaumplatten (2x40 mm) wird ein hohes Maß an Wärmeschutz erreicht. Als Kellerdeckendämmung kamen Hartschaumplatten mit einer Dicke von nur 50 mm zum Einsatz. Die Dämmplatten (WLG 022) bieten den Vorteil, dass die Höhe der meist niedrigen Kellerräume nicht übermäßig reduziert wird.

     

    Die Zwischenräume der obersten Geschossdecke des 1973 erbauten Fertighauses wurden mit einer 140 mm Hohlschichtdämmung aus EPS Granulat (WLG 033) im Einblasverfahren gefüllt. Mit einer zusätzlichen, begehbaren Dämmschicht (WLG 035) aus Hartschaumplatten (2x40 mm) wird ein hohes Maß an Wärmeschutz erreicht. Als Kellerdeckendämmung kamen Hartschaumplatten mit einer Dicke von nur 50 mm zum Einsatz. Die Dämmplatten (WLG 022) bieten den Vorteil, dass die Höhe der meist niedrigen Kellerräume nicht übermäßig reduziert wird.

     

Ergebnis vorher nachher
Primärenergiebedarf: 299 kWh/(m²a) 149 kWh/(m²a)
Einsparung Primärenergie: 50 %
Investition: 57.053 Euro
Objektdaten
Nutzfläche 133 m²
Baujahr Gebäude 1973
Anzahl der Bewohner 2 Personen
Heizsystem Niedertemperaturkessel mit nachgeschaltetem Brennwertmodul, Solarthermie
Solarkollektor 4,8 m², 28°, Richtung Süd
Volumen Wärmespeicher 300 Liter
Tanktyp Stahlbatterietanks
Volumen Tank 2 x 2.000 Liter
Reichweite Tankfüllung Ca. 2,5 Jahre
Heizölbedarf pro Jahr 1.668 Liter (vorher 3.351 Liter)
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