Ahlerstedt: Alte Schale, moderner Kern

Auf den ersten Blick sieht man es dem über 80 Jahre alten Wohnhaus nicht an: Hinter der Ziegelfassade des Bauernhauses im niedersächsischen Ahlerstedt steckt modernste Technik, die künftig kräftig Energie einspart. Die umfassende energetische Sanierung macht sich erst auf den zweiten Blick bemerkbar, denn die in der Region typische Rotklinkerfassade blieb erhalten. Der Wärmeschutz konnte dank einer Kerndämmung trotzdem verbessert werden. Hinzu kamen neue Fenster und Türen sowie eine moderne Öl-Brennwertheizung mit Solar.

Gebäude

„Es war uns wichtig, den Charakter des Elternhauses zu erhalten. Gleichzeitig wollten wir unbedingt unsere Energiekosten senken. Wir freuen uns, dass dank professioneller Planung beides in nur fünf Monaten Bauzeit gelungen ist“, zeigt sich das Ehepaar Hinnrichs aus Ahlerstedt begeistert.

Heizungsanlage

Die Montage der 7,5 m² großen Solaranlage auf dem hohen Mansarddach des Gebäudes verlangte den Installateuren einiges ab. Die Solarkollektoren konnten auf dem um 45° geneigten Dach jedoch optimal nach Südwest ausgerichtet werden. Die eingefangene Sonnenwärme wird zur Warmwasserbereitung genutzt.

Bei der Trinkwasserbereitung kommt ein bivalenter Wärmespeicher zum Einsatz. Das heißt, dass zwei Wärmetauscher in den Kreislauf eingebunden sind. Der erste erhitzt das Trinkwasser im Speicher mit der Solarenergie, während der zweite von der Ölheizung versorgt wird. Diese springt automatisch ein, wenn die Sonnenenergie nicht ausreicht. Damit ist sichergestellt, dass das Speicherwasser stets die gewünschte Temperatur erreicht.

Der 25 Jahre alte Standardkessel war aus heutiger Sicht ein Energieverschwender – zu Lasten der Umwelt und des Portemonnaies. Das neue Öl-Brennwertgerät wandelt die eingesetzte Energie hingegen fast vollständig in Nutzwärme um. Im Zuge der Sanierung wurde auch die Wärmeverteilung im Haus auf Vordermann gebracht: Heizkörper und Thermostatventile wurden erneuert und durch einen hydraulischen Abgleich optimal eingestellt.

Weitere energetische Maßnahmen

Die alten Holzfenster im Erdgeschoss wurden gegen Kunststofffenster mit einer Zwei-Scheiben-Wärmeschutzverglasung ausgetauscht. Die Sprossenoptik der neuen Fenster verleiht dem Haus ein charakteristisches Aussehen. Im Obergeschoss waren bereits einige Jahre zuvor neue Fenster mit besserem Wärmeschutz eingebaut worden.

Die alte Haustür wurde passend zu den Fenstern durch eine gedämmte, stilechte Tür aus Merantiholz ersetzt.

Die Außenwände des Gebäudes bestehen aus einem zweischaligen Mauerwerk, das heißt aus einem Innenmauerwerk, einer Luftschicht von 8 cm und einem Ziegelmauerwerk. Die Luftschicht zwischen Innen- und Außenwand wurde mit einer Kerndämmung aus Kunstharzschaum ausgefüllt, so dass sich der Wärmeverlust über die Außenwände minimiert. Bereits vor drei Jahren hatten die Hausbesitzer die oberste Geschossdecke mit 20 cm dicker Mineralwolle gedämmt.

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  • „Es war uns wichtig, den Charakter des Elternhauses zu erhalten. Gleichzeitig wollten wir unbedingt unsere Energiekosten senken. Wir freuen uns, dass dank professioneller Planung beides in nur fünf Monaten Bauzeit gelungen ist“, zeigt sich das Ehepaar Hinnrichs aus Ahlerstedt begeistert.

     

    „Es war uns wichtig, den Charakter des Elternhauses zu erhalten. Gleichzeitig wollten wir unbedingt unsere Energiekosten senken. Wir freuen uns, dass dank professioneller Planung beides in nur fünf Monaten Bauzeit gelungen ist“, zeigt sich das Ehepaar Hinnrichs aus Ahlerstedt begeistert.

     

  • Die Montage der 7,5 m² großen Solaranlage auf dem hohen Mansarddach des Gebäudes verlangte den Installateuren einiges ab. Die Solarkollektoren konnten auf dem um 45° geneigten Dach jedoch optimal nach Südwest ausgerichtet werden. Die eingefangene Sonnenwärme wird zur Warmwasserbereitung genutzt.

     

    Die Montage der 7,5 m² großen Solaranlage auf dem hohen Mansarddach des Gebäudes verlangte den Installateuren einiges ab. Die Solarkollektoren konnten auf dem um 45° geneigten Dach jedoch optimal nach Südwest ausgerichtet werden. Die eingefangene Sonnenwärme wird zur Warmwasserbereitung genutzt.

     

  • Bei der Trinkwasserbereitung kommt ein bivalenter Wärmespeicher zum Einsatz. Das heißt, dass zwei Wärmetauscher in den Kreislauf eingebunden sind. Der erste erhitzt das Trinkwasser im Speicher mit der Solarenergie, während der zweite von der Ölheizung versorgt wird. Diese springt automatisch ein, wenn die Sonnenenergie nicht ausreicht. Damit ist sichergestellt, dass das Speicherwasser stets die gewünschte Temperatur erreicht.

     

    Bei der Trinkwasserbereitung kommt ein bivalenter Wärmespeicher zum Einsatz. Das heißt, dass zwei Wärmetauscher in den Kreislauf eingebunden sind. Der erste erhitzt das Trinkwasser im Speicher mit der Solarenergie, während der zweite von der Ölheizung versorgt wird. Diese springt automatisch ein, wenn die Sonnenenergie nicht ausreicht. Damit ist sichergestellt, dass das Speicherwasser stets die gewünschte Temperatur erreicht.

     

  • Der 25 Jahre alte Standardkessel war aus heutiger Sicht ein Energieverschwender – zu Lasten der Umwelt und des Portemonnaies. Das neue Öl-Brennwertgerät wandelt die eingesetzte Energie hingegen fast vollständig in Nutzwärme um. Im Zuge der Sanierung wurde auch die Wärmeverteilung im Haus auf Vordermann gebracht: Heizkörper und Thermostatventile wurden erneuert und durch einen hydraulischen Abgleich optimal eingestellt.

     

    Der 25 Jahre alte Standardkessel war aus heutiger Sicht ein Energieverschwender – zu Lasten der Umwelt und des Portemonnaies. Das neue Öl-Brennwertgerät wandelt die eingesetzte Energie hingegen fast vollständig in Nutzwärme um. Im Zuge der Sanierung wurde auch die Wärmeverteilung im Haus auf Vordermann gebracht: Heizkörper und Thermostatventile wurden erneuert und durch einen hydraulischen Abgleich optimal eingestellt.

     

  • Die alten Holzfenster im Erdgeschoss wurden gegen Kunststofffenster mit einer Zwei-Scheiben-Wärmeschutzverglasung ausgetauscht. Die Sprossenoptik der neuen Fenster verleiht dem Haus ein charakteristisches Aussehen. Im Obergeschoss waren bereits einige Jahre zuvor neue Fenster mit besserem Wärmeschutz eingebaut worden.

     

    Die alten Holzfenster im Erdgeschoss wurden gegen Kunststofffenster mit einer Zwei-Scheiben-Wärmeschutzverglasung ausgetauscht. Die Sprossenoptik der neuen Fenster verleiht dem Haus ein charakteristisches Aussehen. Im Obergeschoss waren bereits einige Jahre zuvor neue Fenster mit besserem Wärmeschutz eingebaut worden.

     

  • Die alte Haustür wurde passend zu den Fenstern durch eine gedämmte, stilechte Tür aus Merantiholz ersetzt.

     

    Die alte Haustür wurde passend zu den Fenstern durch eine gedämmte, stilechte Tür aus Merantiholz ersetzt.

     

  • Die Außenwände des Gebäudes bestehen aus einem zweischaligen Mauerwerk, das heißt aus einem Innenmauerwerk, einer Luftschicht von 8 cm und einem Ziegelmauerwerk. Die Luftschicht zwischen Innen- und Außenwand wurde mit einer Kerndämmung aus Kunstharzschaum ausgefüllt, so dass sich der Wärmeverlust über die Außenwände minimiert. Bereits vor drei Jahren hatten die Hausbesitzer die oberste Geschossdecke mit 20 cm dicker Mineralwolle gedämmt.

     

    Die Außenwände des Gebäudes bestehen aus einem zweischaligen Mauerwerk, das heißt aus einem Innenmauerwerk, einer Luftschicht von 8 cm und einem Ziegelmauerwerk. Die Luftschicht zwischen Innen- und Außenwand wurde mit einer Kerndämmung aus Kunstharzschaum ausgefüllt, so dass sich der Wärmeverlust über die Außenwände minimiert. Bereits vor drei Jahren hatten die Hausbesitzer die oberste Geschossdecke mit 20 cm dicker Mineralwolle gedämmt.

     

Ergebnis vorher nachher
Primärenergiebedarf: 260 kWh/(m²a) 93 kWh/(m²a)
Einsparung Primärenergie: 64 %
Investition: 41.985 Euro
Objektdaten
Nutzfläche 352 m²
Baujahr Gebäude 1930
Anzahl der Bewohner 6 Personen
Heizsystem Öl-Brennwertgerät, Solarthermie
Solarkollektor 7,5 m², 45°, Richtung Südwest
Volumen Wärmespeicher 400 Liter
Tanktyp Doppelwandiger Stahltank
Volumen Tank 5.000 Liter
Reichweite Tankfüllung Ca. 2 Jahre
Heizölbedarf pro Jahr 2.715 Liter (vorher 7.938 Liter)
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