Kann ich zukünftig auch grünes Heizöl tanken?

Hey zusammen, ich bin Lars und seit Kurzem in ein neues Haus gezogen – mit Ölheizung im Keller! Das hat mir ein bisschen Sorge bereitet, da ich mein Haus nachhaltig mit moderner Technik beheizen möchte. Daher kam die Möglichkeit, an einer Testreihe mit klimaschonenden also „grünem“ Heizöl teilzunehmen, gerade richtig. Warum die Ölheizung mit diesem treibhausgasreduzierten Heizöl eine tolle Perspektive bietet, erfahrt ihr im Film.

Wie das grüne Heizöl in meinen Tank kam…

„In unserem Heizöltank ist kein normales Heizöl.“ Das ist mein neuer Lieblingssatz, wenn wir Besuch von Freunden haben. Vor allem bei denen, die uns in unserem neuen Häuschen zum ersten Mal besuchen und beim Rundgang im Keller die Nase rümpfen. Da steht nicht nur unsere Heizung, der man auf den ersten Blick nun nicht unbedingt ansieht, dass sie eine Ölheizung ist. Da steht auch unser Heizöltank. Der lagert aber eben kein gewöhnliches Heizöl. Oder genauer: Nicht nur gewöhnliches Heizöl. Ich muss da etwas ausholen…

Die Ölheizung: Damit starten wir in die Zukunft

Die Heizung war auch für uns beim Hauskauf ein kleines Manko. Aber sie war fast neu und somit blieb sie erstmal. Wir hatten nach dem Einzug auch zunächst wichtigere Dinge zu tun.  Etwas später informierte ich mich dann aber doch über unsere Möglichkeiten, insbesondere über Öl-Brennwerttechnik. Und ich war schnell erstaunt, denn die Zukunft ist „grünes“ Heizöl. Das ist natürlich nicht wirklich grün, also nicht, was die Farbe betrifft. Es ist treibhausgasreduziert oder sogar auch treibhausgasneutral – setzt also nur so viel Emissionen frei, wie bei seiner Herstellung gebunden werden. Damit ist die Zukunft der Ölheizungen klimafreundlich. Damit war für uns klar: Die Heizung darf bleiben.

Dieses „grüne“ Heizöl – oder auch Future Fuels – wird bereits hergestellt. An vielen Stellen. In vielen verschiedenen Verfahren. Aber leider noch nicht im großen Stil. Aber trotzdem: Es gibt diese Future Fuels schon. Übrigens haben die mit dem klassischen Bioheizöl, was viele kennen, nicht mehr viel zu tun. Dafür wird weder Regenwald abgeholzt, noch Lebensmittel verschwendet oder Platz für deren Anbau verwendet. Diese Future Fuels sind zwar auch regenerativ, werden aber aus Abfall oder gebrauchtem Altspeisefett hergestellt. Das nur mal als kleiner Exkurs…

Hurra, wir sind „Modellhaushalt“

Doch wo gibt es das grüne Heizöl? Das war ein kleiner Haken, denn man kann es noch nicht einfach beim Mineralölhändler kaufen. „Guten Morgen, hier ist Lars. Mein Heizöl ist alle und ich hätte gern 1.500 Liter Future Fuels.“ Klingt super, wird wohl aber erst später so laufen. Trotzdem: Es gibt sie. Die Häuser, die bereits mit den synthetisch hergestellten Fuels heizen. Da wollte ich so gern dazugehören. Und das hat geklappt. Wir sind „Modellhaushalt“ beim IWO. Das heißt, dass wir den neuen Energieträger auf Alltagstauglichkeit testen. Wir haben schon seit einiger Zeit Future Fuels im Heizöltank. Und zwar als Beimischung. Das bedeutet, dass das treibhausgasreduzierte Heizöl einfach zu unserem herkömmlichen Heizöl, was noch im Tank war, dazugegeben wurde. Diese Beimischung wird nun sukzessive erhöht.

Immer mehr: Das grüne Heizöl wird einfach zum klassischen Heizöl gemischt

Genauso kann es nämlich auch ablaufen. Die Future Fuels werden nach und nach dem fossilen Heizöl beigemischt und ersetzen es irgendwann ganz. Damit werden die Treibhausgasemissionen zunächst reduziert und irgendwann ganz vermieden. Klingt nach Zukunftsmusik? Vielleicht. Ist aber bei uns schon Gegenwart.

Und die kann es gerade im Moment für viele Ölheizer werden: Das IWO hat die Pilotinitiative „future:fuels@work“ ins Leben gerufen. Dabei bekommen Modernisierer eine Tankfüllung zu Sonderkonditionen. Der Weg dahin ist einfach: Man bewirbt sich und wer dabei ist, bekommt als erste Tankfüllung nach der Modernisierung eine Ladung klimaschonendes Heizöl (max. 2.000l) zum Sonderpreis. Die Mischung besteht aus einem Future Fuel und Premiumheizöl und spart mindestens 25 Prozent CO2 ein.

Grünes Heizöl: Der Weg in die Zukunft

Und genau diese Mischung macht´s: In unserem Heizöltank ist kein gewöhnliches Heizöl. Ok, wer genau aufgepasst hat, weiß es: Richtiger wäre „In unserem Heizöltank ist nicht nur gewöhnliches Heizöl“. In unserem Tank ist Premiumheizöl und ein „grünes“ Heizöl. Darauf bin ich schon etwas stolz. So tun wir aktiv etwas für den Klimaschutz. Und das in mehrfacher Hinsicht: Unser Haus ist gut gedämmt. Damit verbrauchen wir schon mal weniger Energie. Dann haben wir eine moderne Heizung, die ebenfalls effizient arbeitet. Wir nutzen ein Smart Home-System und sparen so noch weitere Energie ein, weil wir eben alles steuern können. So ist es in keinem Raum zu warm, weil wir die Einstellungen vergessen haben. Und wir haben jetzt Future Fuels im Tank und reduzieren unsere CO2-Emissionen weiter.

future:fuels@work: Hier bewerben!

Starten Sie mit einem klimaschonenden Brennstoff in die Zukunft und lassen Sie Ihre Heizung "grün" werden. Mit dieser Aktion finden neue flüssige Energieträger den Weg auch in Ihren Tank. Einzige Voraussetzung: Sie planen oder stecken mitten in der Modernisierung Ihrer Heizung.

Alle Infos auf einen Blick und FAQs - Antworten auf die häufigsten Fragen finden Sie hier

CO2 sparen: Ein weiteres Thema, über das sich Lars Gedanken macht

Mit seiner modernen Öl-Brennwertheizung und den Future Fuels im Tank spart Lars eine Menge CO2 ein. Aber wie sieht sein ökologischer Fußabdruck aus? Was Lars und seine Familie machen, um die CO2-Emissionen niedrig zu halten, erzählt er in einer weiteren Folge/Geschichte.

Schaut einfach rein.

Noch mehr Macher von nebenan:

Lars und seine moderne Ölheizung - das war Liebe auf den zweiten Blick. Nun ist er aber stolz auf seine Technik im Keller und vor allem auf den Inhalt seines Tanks. Für ihn waren die treibhausgasreduzierten Future Fuels ein Grund, weiter auf eine Ölheizung zu setzen. Michael und Sabine, zwei weitere „Macher von nebenan“ haben andere Argumente für das Heizsystem gefunden und bleiben ebenfalls den flüssigen Brennstoffen treu. Warum?

Das verraten wie hier.

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